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Medien

DAT:

 

Das Digital Audio Tape war die gebräuchlichste Form den Endmix zu speichern und zu versenden. Um es als Master für eine CD vorzubereiten sollten einige Punkte beachtet werden: Die ersten 2 Minuten müssen leergelassen werden (höchste Fehlerrate). Die Aufnahme sollte mit 44,1 KHz gemacht werden, da eine nachträgliche Wandlung immer eine Verschlechterung der Qualitaet ergibt, Zeit kostet und damit Geld. Die Indexe müssen mit der Beschriftung der DAT-Hülle übereinstimmen und bei jedem Song die Laufzeit dabeistehen.
Als Productionmaster kann es für die Erstellung einer Vinyl verwendet werden aber für ein CD-Glasmaster ist DAT nicht geeignet.

 

 
 

 

CD / DVD-R:

 
Die CompactDisk-Recordable ist ein sehr gutes Medium um das fertige Premaster probezuhören, da es eine 100%ige Kopy der späteren CD ist. Als Premaster für die CD Herstellung (incl. PQ- und ISRC Dateien) ist es bedingt geeignet, da nur auf den besten CD Recordern mit passenden Rohlingen gewährleistet ist, das es zu einer geringen Fehlerrate kommt  (Auf jeder CD sind Fehler !). Daher ist auch abzuraten Songs zum Mastern auf einer CD abzugeben, da die Fehler immer mit übernommen werden.
Ausnahme ist die Daten CD. Sie hat eine wesentlich bessere Fehlerkorrektur. Daher ist es ratsam wenn man eh schon in digitaler Umgebung mischt (vorzugsweise 24 Bit) diese als Wave, AIFF oder Sounddesigner II Daten auf CD zu brennen.

 

 

 

Exabyte:

 

Ein 8 mm Computerstreaming Band. Es kann bis zu 7/14 Gb an Daten speichern. Daher ist es sehr gut geeignet, um Masteringsessions zu speichern. Ausserdem ist es auch noch hervorragend als Produktionmaster geeignet, da mittels DDP 2.0 Format ein Master entsteht, mit dem direkt ein Glasmaster hergestellt werden kann. Die Daten werden verifiziert, um sicherzustellen, das keine Fehler auf dem Band sind.

 

 

DTRS:

 

Die 8 Spur Digitalrecorder der Firma Tascam (DA38, DA88, DA98) haben sich als das Format fuer Surroundproduktionen herausgestellt.
Mit den neuen Recordern der High Resolution Serie (DA78HR, DA98HR) ist es jetzt möglich, hervorragend klingende 24 Bit Mixmaster herzustellen, um sie dann, als letzten Arbeitsschritt, mittels UV22, Suberbitmapping oder Dithering in 16 Bit umzuwandeln. Dabei wird zum grösssten Teil der bessere Klang von 24 Bit mit auf die 16 Bit CD uebernommen.

 

 

Audiokassette:

 

Die Audiokassette (Analog) ist eigentlich nur in der Volksmusik, im Auto und in Amerika ein verbreitetes Medium. Da es nur auf dem Recorder, auf dem es aufgenommen wurde, so ungefähr klingt wie das Orginal, ist die Kassette nicht einmal als Referenz zu gebrauchen. Rundablage !

 

 

Minidisk:

 

Als Referenzmedium geeignet. Da die Musikdaten aber datenreduziert aufgenommen werden, ist es weder als Premaster, noch als Mixmaster geeignet. Für Liveauftritte wird es häufig für Playbacks verwendet.
Vorteile: Wiederbespielbar und schneller Zugriff.

 

 

Analoges 1/2 oder 1/4 Zoll Band:

 

Wird in Amerika noch sehr gerne als Mixmaster genommen, da es einen anderen Klangcharakter hat als die digitalen Medien. Zusammen mit Dolby A oder - SR ist es auch sehr rauschfrei. Wer den weichen Klang der Bandsättigung mag,  kommt daran nicht vorbei (auch nicht am Preis).
Nachteile: Jedesmal langwierige Einmessarbeiten am Recorder / Player und an den Rauschunterdrückungssystemen.

 

 

 

1630:

Mit 1630 wird eigentlich der Sony Digitalkonverter bezeichnet  mit dem Musik analog-digital gewandelt und dann als Videobild auf einem U-Matik Videorecorder aufgenommen wird. Es war das erste System um ein Glasmaster zu beschreiben und ist damit noch ein Standard.
Nachteile: extrem langsam, teuer, unflexibel und wird nicht mehr hergestellt.
Vorteile: Daten können verifiziert werden.
 
 
 

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